Von der Verirrung

 

 

Ein Leben voller Jagddrang.
Gedrängt vom inneren Jagdhorn.
Nach Vorankommen, nach ans Ziel kommen,
gejagt nach der Perfektion des Moments.
Auf der Jagd nach Liebe, nach Geld, nach Anerkennung.
Die Jagd aufs Schöne, nach dem Kick.
Tagein, tagaus.
Hoch, runter.
Hin, her.
Doch die Laune des Schicksals macht aus dem Jäger Beute.
Atemlos, kraftlos, ziellos, endlos müde.
Und während der Mensch auf der Jagd war,
bemerkte er nicht,
dass er sich selbst getötet hat.

 

 

(La Senora)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom ganz normalen Wahnsinn

 

 

Der Wecker am Morgen, das Radio, wirres Stimmengeplapper statt angenehmer musikalischer Rythmen.
Bleierne Schwere auf Lidern und Gliedern.
Unbehagen beschleicht die Stelle um den solar plexus, negative Gedanken quillen hinter der Stirn und breiten
sich aus zum Hypothalamus wie versprühter Bauschaum.
Der Blick nach draußen verheißt Hitze, vermeide besser den nach innen, erinnert er doch an die alte Gefriertruhe, die mehr Strom zieht als 10 Röhrenmonitore in einer Stunde.
Monotonie ist das Ergebnis aus der Bilanzierung des Jetzt.


Ein heterogener Mix aus quälendem Tun und wünschendem Wollen preßt sich gegen die Schädeldecke und schreit nach Befreiung. Nach Änderung. Nach Wandlung. Nach Neugeburt.


Rigoros, konseqent und monumental.....damit Soll und Haben sich wieder zu einem Kompromiss die Hand reichen.

 

@La Senora

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